„Der Prelude ist womögllich die konsequenteste Umsetzung der Sportwagen-Idee in die Neuzeit“, meint „autoBILD“ (Ausgabe 15/2026) nach einem Fahrtest mit Hondas neuem Modell. Das Coupé sehe betörend aus und fahre souverän, bleibe bei Leistung und Verbrauch aber bescheiden. Honda verspreche mit einem Leistungsgewicht von 8,0 kg/PS keine wilde Dynamik, präsentiere sich aber nach einem Vierteljahrhundert Pause optisch rassiger denn je.
Das wirklich formschöne und außerordentlich dynamisch designte Coupé tauge am besten als Reisebegleiter für zwei. Vorn finden Fahrer bis zwei Meter ordentlich Platz und könnten bequeme und ausreichend gut unterstützende Sitze genießen. Dahinter werde es eng, die enge Fondhöhle tauge tatsächlich am besten als Gepäckablage. Die geteilt klappbare Lehne erweitere den Kofferraum unter der großen Heckklappe auf immerhin 760 Liter, die Zuladung mit 377 Kilogramm sei nicht gerade gewaltig, für Pärchen aber absolut ausreichend.
„Verarbeitung und Materialanmutung gehen in Ordnung, auch auf Kopfsteinpflaster knistert hier kaum etwas. Der Fahrer wird über einen 10,2-Zoll-Monitor mit den wichtigsten Informationen versorgt, die Bedienung erfolgt über einen guten Mix aus modernem 9-Zoll-Touchscreen und klassischen Knöpfen“, heißt es in dem Bericht.
Wie Civic, ZR-V und CR-V nutze auch Hondas Sportcoupé den Vollhybridantrieb der Marke. Das System aus Lithium-Ionen-Batterie, zwei Elektromaschinen (Generator plus Antriebsmotor) und Direkteinspritzer arbeite sehr harmonisch und ausgesprochen effizient. Weil der Vierzylinder meist nur auf der Autobahn direkt die Räder antreibt und oft als Stromlieferant für den Akku dient oder den Antriebsmotor direkt versorgt, lag der Verbrauch im Test mit 5,8 l/100 km erstaunlich niedrig. „Wer will, schafft auch eine Vier vor dem Komma. Dabei helfen unter anderem die Segelfunktion und das siebenstufige Rekuperationssystem, das über die Schaltwippen am Lenkrad gesteuert wird“, betont „autoBILD“.
Beim Thema Spaß gebe sich Honda durchaus Mühe diesen zu vermitteln. Es gebe vier Fahrmodi (GT, Sport, Individual, Comfort), die vom Sound bis zu den adaptiven Dämpfern viele Möglichkeiten bieten. So wirke der Prelude auch dank Fahrwerktechnik aus dem Civic Type R angenehm handlich. Er verbeiße sich stabil im Asphalt und provoziere auf kurviger Strecke ein breites Dauergrinsen. „Wer die Taste S+ drückt, ernte auch einen rauchigen Sound und kann die Schaltwippen für (einprogrammierte) Gangwechsel nutzen.“ Lob gab es außerdem für die feste Federung, die stabilen Bremsen und die angenehme Lenkung. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Mai 2026)
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